Beim Ortsclub Anklam

Stadtsilhouette Anklam von Westen

 

 

Der Beschreibung der Stadtgeschichte ist die wechselvolle Vergangenheit dieser alten Hansestadt zu entnehmen, deren erste urkundliche Erwähnung auf des Jahr 1243 datiert wird.

Möglicherweise entstand Anklam aber bereits Jahrzehnte früher als Vorburgsiedlung von Groswin, einer ehemaligen Burg und der sie umgebenden Provinz im Bereich südlich der Peene, deren Lage bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Auch der Name Anklams mit seinen früheren Schreibweisen Tanklem, Tanchlym, Tanklim, Tanglym könnte den Charakter der Vorburgsiedlung bestätigen, der sich möglicherweise aus dem slawischen „Na Chlum“ herleiten lässt, was soviel bedeutet wie „Am Berg“.

CC Anklam
Stellplatz mit Aussicht

 

Dort verbrachte ich jedenfalls im Juli 2019 einen kurzen Urlaub und traf die Campingfreunde aus unserem Anklamer Ortsclub, dem CC Anklam e.V. Die Anlage des Clubs direkt am Peene-Ufer ist zwar klein aber liebevoll und gut gepflegt, sodass es einem an nichts mangelt.

Golden Gate einmal ganz anders

 

 

Das Stadtzentrum ist leicht zu erreichen auf einer kurzen Anbindung zur Einfallsstraße aus Demmin. Viel reizvoller – wenn auch etwas länger - ist aber der Weg entlang der Peene, auf dem man an die „Golden Gate Bridge“ gelangt und von dort aus direkt zum Marktplatz am Rathaus.

Nach einem Rohrkrepierer als Waffe unbrauchbar und ausgemustert.

 

 

Beim Gang durch die Stadt erkennt man schnell die einschneidenden Phasen in der Stadtentwicklung. Unübersehbar natürlich die Hansezeit mit ihren Klöstern und Kirchen, deutlich spürbar die Zeit der Industrialisierung mit der Ansiedlung von Betrieben in jeder sich bietenden Lücke und nur zu erahnen das Ausmaß der Verwüstung während des 2. Weltkrieges.

Die grüne Lunge Anklams

 

 

Die Stadt bietet Kultur und Gastlichkeit in mannigfaltiger Form, darunter auch das Geschehen um den Flugpionier Otto Lilienthal, und im Stadtpark findet sich immer ein schattiges Plätzchen.

Ein Pradies auch für Ruderer, Paddler, Kanuten

 

 

Folgt man der Peene stromaufwärts, so gelangt man in eine malerische Auenlandschaft mit reichhaltiger Tier- und Pflanzenwelt. Dabei hat man – je nach Lust und Vermögen – die freie Auswahl der „Verkehrsmittel“: per Pedes, Rad oder Boot.

Usedomer Kirche

 

 

Auch die nahe gelegene Insel Usedom lädt zu einem Besuch ein ermöglicht gerade in ihrem Südteil Aktivitäten in Ruhe und Beschaulichkeit.

Wer es also ruhig und beschaulich liebt, der wird auch dieses Fleckchen Erde liebem, das gilt für den Stellplatz, den Ort und das Umland.

 

Ekkehard Soldat

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